Offenes Antifa Treffen Karlsruhe (OAT) http://oatkarlsruhe.blogsport.de Tue, 24 Mar 2020 01:20:07 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Kein OAT im April http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/03/24/oat-im-april/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/03/24/oat-im-april/#comments Tue, 24 Mar 2020 01:19:12 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/03/24/oat-im-april/ Liebe AntifaschistInnen,

aufgrund der aktuellen Situation wird das OAT im April nicht stattfinden. Trotzdem ist es wichtig, die politische Arbeit nicht einzustellen! In der nächsten Zeit wird es schwierig werden sich zu treffen um über aktuelle politische Themen zu sprechen. Daher müssen wir auf anderem Wege vernetzt bleiben. Nutzt den E-Mail Verteiler! Ihr habt einen interessanten Artikel zu aktuellen politischen Ereignissen gesehen? Irgendwo taucht ein Thema auf, wie z.B. rechte Aktivitäten, das man besprechen muss? Schreibt eine Mail. So können wir auch in diesen „besonderen Zeiten“ weiterhin in Kontakt bleiben.

Auch die aktuelle Lage muss aus einer linksradikalen Perspektive betrachtet werden. Dazu gibt es hier einen interessanten Artikel von „Perspektive Kommunismus“: https://perspektive-kommunismus.org/2020/03/20/kein-shutdown-im-klassenkampf/

Also: Informiert euch über die aktuelle Lage und tagespolitische Ereignisse. Passt aber auch auf euch und andere auf und bleibt gesund!

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OAT am 05.03. http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/03/04/oat-am-05-03/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/03/04/oat-am-05-03/#comments Wed, 04 Mar 2020 19:18:30 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/03/04/oat-am-05-03/ Liebe AntifaschistInnen,

am kommenden Donnerstag (05.03.) findet auch schon wieder das nächste OAT statt. Neben der Nachbereitung der Proteste der letzten Wochen, liegt der Schwerpunkt jetzt wo es Richtung Frühling geht wieder bei der AfD. Konkret wird es um die Proteste und Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag am 25. April in Offenburg und weiteren AfD-Veranstaltungen in der Region gehen.

Los geht’s wie immer um 19:30 Uhr im Barrio137.
Kommt vorbei, diskutiert mit und bringt euch ein!

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Bericht: Proteste gegen Nazimahnwache in Pforzheim http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/25/207/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/25/207/#comments Tue, 25 Feb 2020 01:19:52 +0000 Administrator Allgemein Nazis Demos Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/25/207/ Lest hier den ausführlichen Bericht der …Nicht Lange Fackeln! Kampagne zu den Protesten gegen die Nazifackelmahnwache in Pforzheim.

Gleichzeitig zu den Protesten wurde scheinbar der bekannte Nazi und IB Kader Alexander Zubrod geoutet. Hier der Indymedia-Artikel dazu.

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Bericht: Kundgebung „Rechten Terror stoppen!“ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/21/bericht-kundgebung-rechten-terror-stoppen/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/21/bericht-kundgebung-rechten-terror-stoppen/#comments Fri, 21 Feb 2020 00:00:39 +0000 Administrator Allgemein Nazis Demos Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/21/bericht-kundgebung-rechten-terror-stoppen/ Nach dem rechten Terroranschlag in Hanau in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 2020 gingen in unzähligen Städten in ganz Deutschland Menschen auf die Straße, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen, ihre Solidarität mit den Betroffenen auszudrücken, aber auch um ihre Wut zu zeigen.

In Karlsruhe organisierte das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) spontan eine Kundgebung am Abend des 20. Februar in der Innenstadt. Trotz kurzfristiger Mobilisierungszeit folgten um die 300 Menschen dem Aufruf und fanden sich auf dem Kirchplatz St. Stephan zusammen.

In den Redebeiträgen vom Aktionsbündnis, der Linkspartei, der Interventionistische Linken, der Gewerkschaft ver.di und dem Offenen Antifaschistischen Treffen (OAT) Karlsruhe, wurde der Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Rechtsruck und rechtem Terror deutlich gemacht.

Nach Ereignissen wie diesen ist es wichtig, dass Menschen zusammen kommen um ihre Trauer, ihre Wut und ihren Unmut über die Stimmung in diesem Land auf die Straße zu tragen. Bei solchen Taten handelt es sich nämlich nicht, wie von den Medien nur allzu gerne dargestellt, um rechtsradikale Einzeltäter. Seit Jahren werden in der BRD rechte Taten verharmlost und unter den Tisch gekehrt. Rechte Parteien werden nicht mehr als unvereinbar in die Ecke gestellt sondern werden zu ernsthaften Koalitionspartnern. Rechte Stimmungsmache findet schon längst nicht mehr nur in den Hinterzimmern statt, sondern offen in den Parlamenten und auf der politischen Bühne.

Im Kontext dieser gesellschaftlichen Rechtsentwicklung geschehen auch rechte Anschläge, wie jetzt in Hanau.

Genau in diesen Zeiten müssen wir es schaffen unsere Trauer und unsere Wut auch über die erste Empörung hinweg zu tragen und uns den Rechten Hetzern wann immer notwendig in den Weg stellen.

Die RednerInnen waren sich einig, dass Antifaschismus das Gebot der Stunde ist.

Auch für uns ist klar, dass wir uns im Kampf gegen Rechts nicht auf den Staat verlassen können, sondern selbst aktiv werden müssen.

Trauer zu Wut. Wut zu Widerstand!

Nachfolgend der Redebeitrag vom OAT:

„Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
Liebe Kundgebungsteilnehmende und PassantInnen,

gestern Nacht wurden im hessischen Hanau bei einem rechten Terroranschlag neun Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Später erschoss der Täter noch seine Mutter und tötete sich selbst.
Rassismus war des Motiv von Tobias Rathjen. Sein Bekennerschreiben war voll mit rassistischer und verschwörungstheoretischer Hetze. Doch auch wenn dieses Motiv schnell erkannt und benannt wurde, wird schon jetzt damit begonnen nach Entschuldigungen für sein rassistisches Weltbild und die Tat zu suchen.
Die Morde der NSU, Hetzjagden in Chemnitz, der Mord an Walter Lübcke, die rechten Terroranschläge in Halle und jetzt die rassistischen Anschläge in Hanau. Das alles ist schockierend und traurig und es macht uns wütend.
Solche Anschläge sind nicht nur die Taten von ein paar rechtsradikalen Einzeltätern, das Problem sind nicht nur ein paar Rechte Spinner.
In diesem Land wird seit Jahren alles dafür getan, dass rechte Taten verharmlost werden, seit Jahren rückt diese Gesellschaft weiter nach rechts und nicht zuletzt die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen hat gezeigt, dass man mittlerweile auch bereit ist offen mit den Faschisten zu paktieren.
In Zeiten in denen rechte Parteien in den Parlamenten angekommen sind und dort als „demokratische“ Akteure und Koalitionspartner akzeptiert werden, in denen tausende Tote im Mittelmeer billigend in Kauf genommen werden und in denen staatliche Institutionen wie Polizei, Justiz und Militär von rechten Netzwerken durchzogen sind, ist es nicht verwunderlich, dass Nazis und Faschisten darin bestärkt werden ihr menschenverachtendes Weltbild in die Tat umzusetzen und somit Drohungen und Anschläge auf MigrantInnen, Geflüchtete und Andersdenkende zunehmen.
Der rechte Anschlag in Hanau hat uns AntifaschistInnen ein weiteres mal die Notwendigkeit eines schlagkräftigen, antifaschistischen Selbstschutzes gezeigt. Auf staatliche Institutionen können wir uns hierbei nicht verlassen, wie es auch in der Vergangenheit schon mehrfach deutlich wurde.
Was es braucht sind AntifaschistInnen, die sich organisieren und sich den rechten Hetzern in den Weg stellen, gemeinsam aber konsequent. Wenn Rechte sich bewaffnen und Menschen töten, reicht es leider nicht mehr aus sich zu empören und Flagge zu zeigen gegen Rechts. Wir müssen es schaffen gemeinsam mit vielen Menschen die Auftritte rechter Akteure zu stören und zu verhindern. Wir müssen Widersprechen gegen jegliche rassistischen Kommentare egal ob in Schule, Uni oder Arbeit und wir müssen eingreifen immer dann wenn wir ZeugInnen von rassistischen Beleidigungen und Übergriffen werden. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen von menschenverachtender Hetzte und Gewalt, sondern müssen uns dieser Entwicklung entschlossen und kämpferisch in den Weg stellen.
Beteiligt euch an den lokalen Antifa-Strukturen und kommt zum nächsten Offenen Antifaschistischen Treffen (OAT) – immer am ersten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im „Stadtteilladen Barrio137″.
Trauer zu Wut, Wut zu Widerstand.
Alle zusammen gegen den Faschismus!“







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Mobivideo für den 23.02. http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/20/karlsruher-mobivideo-fuer-pforzheim/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/20/karlsruher-mobivideo-fuer-pforzheim/#comments Thu, 20 Feb 2020 01:03:00 +0000 Administrator Allgemein Nazis Demos Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/20/karlsruher-mobivideo-fuer-pforzheim/ Ein kleines Mobivideo von Antifas aus Karlsruhe für die Proteste gegen die Nazifackelmahnwache in Pforzheim am Sonntag (23.02.).

Gemeinsame Anreise aus Karlsruhe: 17 Uhr, Kronenplatz.

…Nicht Lange Fackeln! | Mobivideo | 23.02. Pforzheim from Antifas aus Karlsruhe on Vimeo.

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Weil’s notwenig ist: Am 23. Februar alle nach Pforzheim! http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/16/weils-notwenig-ist-am-23-februar-alle-nach-pforzheim/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/16/weils-notwenig-ist-am-23-februar-alle-nach-pforzheim/#comments Sun, 16 Feb 2020 16:41:21 +0000 Administrator Allgemein Nazis Demos Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/16/weils-notwenig-ist-am-23-februar-alle-nach-pforzheim/ Nächsten Sonntag geht es wieder nach Pforzheim. Dazu hat die Antifaschistische Aktion Karlsruhe einen Aufruf geschrieben, den wir euch unten eingefügt haben.

Gemeinsame Zuganreise aus Karlsruhe: 17 Uhr, Kronenplatz.

„Liebe AntifaschistInnen,

in 1 1/2 Wochen ist es soweit. Die jährliche Nazisfackelmahnwache von dem „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland“ findet wie jedes Jahr am 23. Februar auf dem pforzheimer Wartberg statt. Seit nun schon 25 Jahren treffen sich FaschistInnen aus ganz Süddeutschland zu Jahresbeginn in Pforzheim. Dort wollen die angereisten Nazis mit Fackeln und einer Schweigeminute der Zerstörung Pforzheims durch die flächendeckende Bombadierung der britischen „Royal Air Force“ im Jahr 1945 gedenken.

Über 17.000 Menschen starben in dem Bombenhagel. Daran gibt es nichts zu verharmlosen und ob ein gezielter Angriff auf Wohngebiete tatsächlich zum Sieg über das faschistische Deutschland notwendig war, ist fraglich.

Jedoch verdrehen und wenden die Nazis die historischen Ereignisse so, dass ihre eigene Veranstaltung nach außenhin ideologisch gerechtfertigt erscheinen soll. Die systematische Massenvernichtung von Menschen und die Kriegsverbrechen des faschistischen Deutschlands werden nicht nur unter den Tisch fallen gelassen. Schlimmer noch: Sie werden geleugnet und gleichzeitig wird die deutsche Aggressionspolitik gelobt.

Dabei ist doch klar, dass das faschistische Deutschland den Krieg begonnen hat und damit auch den Tod von Millionen ZivilistInnen in Kauf genommen hat. Dazu zeigen die Aktionen der Faschisten gegen die lohnabhängige Bevölkerung, Gewerkschaften und andere fortschrittliche Menschen, dass die faschistische Ideologie den Interessen der Allermeisten entgegen steht. Das war 1945 so und das ist heute noch so.

Diesen Nazis müssen wir entschlossen entgegentreten!

Auch wenn sich im Jahr 2020 die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ in den Parlamenten und mit ihrem außerpalamentarischen Arm auf der Straße zum größten Feind einer fortschrittlichen und solidarischen Zukunft entwickelt hat, ist es dennoch wichtig auch den Nazis vom „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ eine klare Absage zu erteilen.

Immerhin ist die faschistische Veranstaltung in Pforzheim momentan in unserer Region der einzigste regelmäßige Auftritt der FaschistInnen auf der Straße. Dieses Event ist für die Nazis nach wie vor ein Ort der Vernetzung als auch ein Schaulaufen für offen faschistischer Symbolik.

Seit vielen Jahren gibt es erfolgreiche Proteste dagegen. Auch wenn die Mahnwache nie ganz verhindert werden konnte, schaffen es doch ettliche AntifaschstInnen jedes Jahr lautstarke Proteste auf den Berg zu tragen und die Schweigeminute mit ordentlich Feuerwerk zu stören.

Lasst uns an die Proteste der letzten Jahre anknüpfen und unterstützt auch dieses Jahr die Proteste gegen die Nazisfackelmahnwache in Pforzheim.

Sonntag 23.02.2020 / 18 Uhr / HBF Pforzheim

Wir sehen uns auf der Straße!“

Weitere Infos: nichtlangefackeln.wordpress.com

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Bericht: Kundgebung gegen die Handreicher der Faschisten http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/12/bericht-kundgebung-gegen-die-handreicher-der-faschisten/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/12/bericht-kundgebung-gegen-die-handreicher-der-faschisten/#comments Wed, 12 Feb 2020 15:13:41 +0000 Administrator Allgemein Nazis Demos Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/12/bericht-kundgebung-gegen-die-handreicher-der-faschisten/ Aufgrund der Ereignisse in Thüringen in der vergangenen Woche kam es in vielen Städten in ganz Deutschland zu Protestkundgebungen. Auch in Karlsruhe ging man am letzten Samstag auf die Straße um gegen die Handreicher der Faschisten, FDP und CDU, zu protestieren.

Die Kundgebung wurde vom Offenen Antifaschistischen Treffen (OAT) Karlsruhe zusammen mit den Jusos und der Grünen Jugend organisiert. Als aktive AntifaschIstinnen wissen wir, dass der Rechtsruck in Deutschland seit Jahren voran schreitet und, dass auch die etablierten bürgerlichen Parteien früher oder später ein Bündnis mit der AfD eingehen würden sofern es ihrem Machterhalt, oder wie im Falle der FDP in Thüringen, der Machtergreifung dient. Diese Erkenntnis scheint jedoch so langsam auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ angekommen zu sein und so konnten in nur wenigen Tagen um die 300 Menschen mobilisiert werden die sich auf dem Kirchplatz St. Stephan zusammen fanden und ihren Unmut über die Vorgänge in Thüringen kund taten.

Das OAT Karlsruhe hatte eine kleine Kunstaktion vorbereitet um den Zusammenhang zwischen Machterhalt des bürgerlichen Staates und dem paktieren mit Faschisten aufzuzeigen. Geschichte wiederholt sich, war die Botschaft der kleinen Kunstinstallation die bei allen KundgebungsteilnehmerInnen großen Anklang fand. Neben dieser Aktion gab es auch verschiedene Reden u.a. von einer Vertreterin der Grünen im Karlsruher Gemeinderat, einem Gewerkschaftsvertreter, zwei VertreterInnen der Jusos und vom Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke, Michel Brandt. Das OAT Karlsruhe war selbstverständlich auch mit einer Rednerin vor Ort.

Rede des OAT Karlsruhe:

„Uns wundert es nicht. Es wundert uns nicht, dass es mittlerweile schon soweit gekommen ist, dass die ersten bürgerlichen Parteien offen mit FaschistInnen paktieren.
Was in Erfurt passiert ist, war der erste Versuch eines offenen Bündnisses mit der AfD zur Regierungsbildung. Und es wäre naiv zu glauben, dass die Verantwortlichen in den Parteien, die Kemmerers und Lindners, genauso wie die Möhringers sich nicht genau überlegt hätten, was sie da tun. Im Gegenteil: Sie haben sich ganz bewusst dafür entschieden der AfD die Tür aufzuhalten und sie herein zu bitten. Sie wollten austesten, ob sie damit durchkommen – sind sie aber nicht!
Aber es wäre genauso naiv jetzt zu glauben, es wäre mit dem Spuk vorbei. Im Gegenteil – es fängt gerade erst richtig an. Dammbruch – Tabubruch – Rücktritt hin oder her – es wird niemals wieder so werden wie zuvor. Zwar werden jetzt natürlich erstmal Köpfe rollen, aber es werden andere ihre Posten einnehmen und sie werden es wieder versuchen. Sie werden wieder versuchen damit durchzukommen und es liegt dann wieder an uns aufzustehen und dafür Sorge zu tragen, dass sie nicht durchkommen werden – No Pasaran!

Doch wir dürfen nicht warten, bis der nächste Skandal – der nächste Versuch der AfD ihren Einfluss auszubauen – uns empört. Wir müssen jetzt handeln!

Die letzten Tage haben uns allen vor Augen geführt wie weit es schon ist – welche Bedrohung die AfD für uns alle schon heute darstellt und wenn sie noch stärker wird als dass sie jetzt ist, wird sie für die Herrschenden als Bündnispartnerin noch interessanter, bis aus ihrer Sicht irgendwann kein Weg mehr an ihnen vorbei führt. Denn letzten Endes ist es die logische Konsequenz, dass das Bürgertum die FaschistInnen braucht, um die eigene gesellschaftliche Stellung und die eigene Macht zu sichern. Es war damals so und es kann auch heute oder morgen nicht anders sein.

Um dem etwas effektiv und nachhaltig etwas entgegenzusetzen braucht es im wesentliche zwei Dinge:

Erstens braucht es eine linke Politik, die den Leuten die Perspektive einer besseren, einer solidarischen Gesellschaft eröffnet. Wohnungsnot – Altersarmut – prekäre Beschäftigungsbedingungen – und die fortschreitenden Zerstörung unseres Planeten – all diese Probleme werden sich innerhalb des Kapitalismus nicht lösen lassen.

Die zweite Sache – und das ist in diesen Zeiten wahrscheinlich notwendiger denn je – ist der Kampf gegen rechts und gerade hier gilt es selbst aktiv zu werden: Aufklärung betreiben, AfD-Propaganda entfernen, rechte Veranstaltungen stören, das ist, was ganz konkret notwendig und machbar ist. Die Rechten ganz konkret in ihren Handeln einzuschränken – ihnen die politische Arbeit bei jeder Gelegenheit so schwer wie möglich zu machen, muss dabei unser erklärtes Ziel sein. Nur so können wir es schaffen ein weiteres Erstarken der FaschistInnen zu verhindern.

Es darf uns dabei nicht mehr nur darum gehen Flagge zu bekennen und irgendwie „dagegen“ zu sein. Es muss uns darum gehen die AfD zu bekämpfen.
Und zwar mit allen Mitteln und auf allen Ebenen!

Denn letzten Endes liegt es an uns allen. Es gilt jetzt den Widerstand zu organisieren!
Gemeinsam und kompromisslos gegen den Rechtsruck!

Alle zusammen gegen den Faschismus! Hoch die internationale Solidarität!“

Weitere Bilder der Kundgebung findet ihr hier.

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OAT am 06.02. http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/05/oat-am-06-02/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/05/oat-am-06-02/#comments Wed, 05 Feb 2020 16:40:07 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/02/05/oat-am-06-02/ Liebe AntifaschistInnen,

am kommenden Donnerstag (06.02.) findet das nächste OAT statt. Nachdem wir mit den Protesten gegen den AfD Neujahrsempfang einen guten antifaschistischen Jahresbeginn hingelegt haben, geht es auch in den kommenden Wochen aktiv und spannend weiter. Themen werden dieses mal neben den Reflektionen der vergangenen Aktionen natürlich die Mobilisierung zu der jährlichen Nazifackelmahnwache in Pforzheim, sowie die ersten Ankündigungen zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Offenburg, sein.

Los gehts um 19.30 Uhr im Barrio 137.

Es gibt viel zu tun. Kommt vorbei, diskutiert mit und bringt euch ein.

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Antifa Party – Ausgabe 4 http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/01/23/antifa-party-ausgabe-4/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/01/23/antifa-party-ausgabe-4/#comments Thu, 23 Jan 2020 15:07:25 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/01/23/antifa-party-ausgabe-4/ Liebe Antifaschist*innen,

pünktlich zum neuen Jahr freuen wir uns sehr Euch diese Einladung zukommen zu lassen! Die Antifaschistische Aktion Karlsruhe feiert ihr 4 jähriges Bestehen und lädt ein zu gemütlichem Essen und anschließender Party.

Im letzten Jahr waren einerseits der Wahlkampf der AfD und die Proteste und Aktionen gegen die rassistischen Aufmärsche in Kandel, aber auch die damit verbundene Repressionswelle und die neuen Polizeiaufgabengesetze, die Hauptthemen mit denen wir uns konfrontiert sahen.

In Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks ist antifaschistische Arbeit wichtiger denn je. So gibt es auch 2020 wieder viel zu tun!

Antifaschistische Arbeit kostet aber auch Geld. Außerdem möchten wir die Party gerne nutzen um außerhalb von eher unangenehmen Anlässen, wie eben z.B. die Demos in Kandel, Landau und Umgebung, mit euch zusammen zu kommen und zu feiern.

Also kommt vorbei, unterstützt uns und habt einen schönen Abend mit verschiedenen DJanes* und DJs*!

Wann: 25.01.2020
Was: ab 19:00 Essen // ab 22:00 Party
Wo: P8 – Pennsylvaniastraße 8

Null Toleranz für Sexismus, Rassismus und alle anderen Formen von Diskriminierung!

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Erfolgreicher Protest gegen AfD-Neujahrsempfang http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/01/21/erfolgreiche-antifaschistische-proteste-gegen-afd-neujahrsempfang/ http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/01/21/erfolgreiche-antifaschistische-proteste-gegen-afd-neujahrsempfang/#comments Tue, 21 Jan 2020 03:27:06 +0000 Administrator Allgemein Nazis Demos Veranstaltungen http://oatkarlsruhe.blogsport.de/2020/01/21/erfolgreiche-antifaschistische-proteste-gegen-afd-neujahrsempfang/ Hier der Bericht des Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) über die erfolgreichen Proteste gegen den Neujahresempfang der AfD in Karlsruhe-Neureut:

„Am Sonntag, den 12.01.2020, lud die Landesgruppe Baden-Württemberg der AfD-Bundestagsfraktion zum Neujahresempfang in der Badnerlandhalle in Karlsruhe-Neureut ein. Ab 12 Uhr organisierte das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) eine Gegenkundgebung, die in der Spitze von etwa 400 Teilnehmer*innen besucht war. Die antifaschistischen Proteste wurden lautstark bis vor die Eingangstüren der mit hochkarätigen Parteikadern vertretenen AfD-Veranstaltung getragen. Die Kundgebung wurde mit inhaltsreichen und kämpferischen Redebeiträgen verschiedener Organisationen gestaltet.

Anna Jahn sprach für den Kreisverband Die Linke und fand deutliche Worte gegen die AfD, indem sie ihre Taktik der Verschiebung des Sagbaren nach rechts eindeutig benannte und klare Kante in allen Bereichen gegen die AfD forderte. Auch im Redebeitrag des Offenen Antifaschistischen Treffens wurde die AfD klar an den Pranger gestellt, als Partei der Besserverdienenden und des Kapitals entlarvt und die Wichtigkeit des selbstorganisierten Antifaschismus hervorgehoben. Janka Kluge, Landessprecherin der VVN, thematisierte in einer präzise ausgearbeiteten Rede die Gefährlichkeit der von der AfD und deren „Flügel“ ausgehenden Ideologie, ehe Michael Janus von Verdi die Wichtigkeit betrieblicher Auseinandersetzungen im Kampf gegen die AfD hervorhob. Laut ihm schwächen jede gute Tarifverhandlung und jeder gut geführte Betriebskampf die AfD.

Bereits zu Einlassbeginn des Neujahresempfangs wurde der antifaschistische Protest selbstbestimmt auf den Parkplatz ausgeweitet, was die Polizei nach anfänglichen Beschwerden hinnehmen musste. So gelang es, die rechten Gäste von allen Seiten lautstark zu konfrontieren und ihren Weg zum Eingang so unangenehm wie möglich zu gestalten. Am Rande der Kundgebung kam es zu vereinzelten Provokationen und Rangeleien von seiten der AfDler*innen, was die Polizei mit rabiaten Eingriffen gegenüber der Antifaschist*innen beantwortete und damit zeigte, dass sie den Rechten immer wieder den roten Teppich ausrollen wird und das im Zweifel auch mit Gewalt. Dazu ins Bild passend hielt sie nach Beendigung der Kundgebung mindestens zwei Menschen zeitweise fest, um deren Personalien zu kontrollieren.

Nachdem bereits am Ort des Geschehens ein selbstbestimmter Ausdruck gefunden wurde, indem die Kundgebungsteilnehmenden sich ihren Protestraum einfach selbst nahmen, gab es im Anschluss eine spontane Demonstration durch den Stadtteil, um den Protest auch vor die Häuser der BewohnerInnen zu tragen und zu zeigen, dass die AfD nicht willkommen ist. Nicht in Neureut und auch sonst nirgendwo!

Bereits im Vorfeld waren die Anwohner*innen mithilfe eines Flyers über die Gegenproteste im Viertel informiert und der Aufforderung, als Zeichen der Solidarität roten Stoff aus dem Fenster zu hängen, wurde vielfach nachgekommen.

Abschließend lässt sich der Tag als großer Erfolg verbuchen, die Anreise der AfD-Gäste wurde effektiv gestört und die breite Mobilisierung im Vorfeld sorgte für eine volle und laute Kundgebung. Wie wichtig es ist, der AfD immer und überall antifaschistischen Widerstand entgegenzubringen, wurde auch in der Badnerlandhalle von Marc Bernhard bestätigt. Wenn Rechte sich beschweren, dass „solche Veranstaltungen wie die da draußen Bürger davon abhalten, sich hier bei uns zu informieren“, dann haben wir als Antifaschist*innen alles richtig gemacht.“

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