Archiv der Kategorie 'Allgemein'

OAT am 06.09.

Liebe AntifaschistInnen,

am Donnerstag, den 06. September findet das nächste Offene Antifaschistische Treffen (OAT) im Stadtteilladen Barrio137 statt.

Auf der Tagesordnung steht bisher:

- Berichte
- IB
- Repression
- Kandel
- Antifa-Abend am 15.09. & 20.10.
- Sonstiges
- Termine

Gerne könnt ihr noch weitere Themen und Ideen, vor allem für den Antifa-Abend, einbringen.

Ort: Luisenstraße 31, 76137 Karlsruhe
Datum: 02.08.18 (immer am 1. Donnerstag im Monat)
Zeit: 19:30 Uhr

FILMVORFÜHRUNG: „Stadtfeld Unbreakable“ am 31.08.

Einladung der Antifaschistischen Jugend 76 zu ihrer Filmvorführung: Stadtfeld Unbreakable:

Wir laden euch herzlich zu unserer Vorführung des Dokumentarfilms „Stadtfeld unbreakable Leben heißt Kämpfen“, am Freitag den 31.08.2018 im Stadtteilladen Barrio137, ein. Danach wird es eine Diskussionsrunde geben, in der auch die Macher*innen des Films von „Zusammen Kämpfen Magdeburg“ für Fragen offen stehen.

Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Film beginnt um 19:30 Uhr.

Der ca. 55 minütige Film beschäftigt sich mit der Hausbesetzerzeit in Magdeburg Stadtfeld und zeigt die Entstehung und Entwicklung Stadtfelds zu einem Linken Kiez. Außerdem werden auch das „Ulrike Meinhof Haus “ , der „Infoladen“ und das „AJZ Alex“ in ihrer Entwicklung porträtiert. „Stadtfeld Unbreakable“ ist ein linkspolitischer Film und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Geschichte Stadtfelds. Viel mehr gibt er Einblicke in das Wirken und Denken der Linken Szene Stadtfelds und derer Sympathisanten. Ebenfalls ist er ein Aufruf, die Geschichte nicht zu vergessen und eine klare Ansage an all diejenigen, die aus der Verdrängung Einkommenarmer Schichten und Linker Projekte ihren persönlichen Profit schlagen wollen!

Bericht über Angriff von Mitgliedern der Identitären Bewegung auf die Demonstration „Seebrücke – Schafft sichere Häfen!“ in Karlsruhe.

Am 03.08. kam es bei der „Seebrücke – Schafft sichere Häfen!“ Demonstration in Karlsruhe zu einem Angriff von Mitgliedern der Identitären Bewegung auf die Demonstration. Die Antifaschistische Jugend 76 hat dazu einen ausführlichen Bericht geschrieben welchen ihr hier lesen könnt:

„Am gestrigen Freitagabend versammelten sich in der #Karlsruher Innenstadt ca. 600 Demonstrant*innen um sich unter dem Motto #freeIUVENTA mit den Seenotretter*innen zu solidarisieren und um gegen die momentanen untragbaren Zustände zu demonstrieren. Organsiert wurde diese Demonstration von Seebrücke Aktionsbündnis Karlsruhe, Seebrücke – schafft sichere Häfen und Jugend Rettet e.V.

Das Schiff von Jugend Rettet e.V. „IUVENTA“ wurde am 1. August 2017 von der italienischen Seenotrettungsleitstelle nach #Lampedusa beordert. Dort wurde sie anschließend von italienischen Behörden präventiv beschlagnahmt. Nach knapp über einem Jahr wird das Schiff, mit dem bereits über 14.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet wurden, immer noch in der italienischen Stadt #Trapani festgesetzt. Auch andere Schiffe von NGOs, wie die #Lifeline, werden bis heute daran gehindert Menschen zu retten, die ohne fremde Hilfe im Mittelmeer ertrinken. Durch diese untragbaren Zustände befindet sich seit einem Jahr kein Schiff von Seenotretter*innen mehr auf dem Mittelmeer. Diese Kriminalisierung der Retter*innen kostete innerhalb eines Jahres über 1730 Menschen das Leben. Zu Europas Beihilfe zur Völkerrechtsverletzung zitieren wir an dieser Stelle die NGO Jugend Rettet e.V.: „Die sogenannte libysche Küstenwache ist einer Bürgerkriegspartei zugehörig und wird durch europäische Staaten unterstützt. Diese libysche Küstenwache verbietet unter Androhung von Gewalt das unbefugte Befahren internationalen Gewässers und missachtet geltendes See- und Völkerrecht. Menschen, die bei der Überfahrt nach Europa aufgegriffen werden, landen in Haftlagern mit katastrophalen Bedingungen und sind massivster Gewalt und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.“ (https://jugendrettet.org/de/)

Die Kriminalisierung der Seenotretter*innen ist ein gefundenes Fressen für Gruppen und/oder Einzelpersonen aus dem rechten Spektrum um ihre fremdenfeindliche Hetze zu verbreiten. Ein Beispiel dafür ist z.B. als Teilnehmer*innen einer Kundgebung von Pegida Dresden „Absaufen! Absaufen!“ riefen, als der Redner über das Rettungsschiff „Lifeline“ sprach. Gestern hingegen nahm eine Gruppe von acht bis zehn Personen der „Identitären Bewegung Baden“ die Demonstration in Karlsruhe zum Anlass um ihre menschenfeindliche Einstellung sowohl gegen die Seenotretter*innen, als auch gegen Geflüchtete deutlich zu machen. Darunter auch der bekannte Nazi Alexander #Zubrod. Die Gruppe sammelte sich zuerst am Rand der Kundgebung am Kirchplatz St. Stephan. Die Lage spitze sich zu, als sich ein Mitglied der #IB Baden während einer Rede auf einen Mauervorsprung hinter den Kundgebungsteilnehmer*innen stellte und die Rede mit Zwischenrufen wie „heult doch“ störte. Daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Kundgebungsteilnehmer, den der IBler mit Faustschlägen angriff. Bei der Feststellung der Personalien fand die Polizei ein Taschenmesser in der Bauchtasche des IBlers. Ihm und den anderen IBlern wurde ein mündlicher Platzverweis ausgesprochen, der von ihnen jedoch eher schlecht als recht befolgt wurde. Wenig später stürmte ein weiteres Mitglied der IB Baden den Lautsprecherwagen während einer Rede und rief „ihr seid die Schlepper“ in ein Megaphon. Dies war ihm überhaupt erst möglich, da sich ein Großteil der Kundgebungsteilnehmer*innen auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes versammelt hatte um den anderen Störer zu verscheuchen. Seine Aussage war jedoch durch Störgeräusche des Megaphons kaum zu verstehen – reden will gelernt sein. Demonstrationsteilnehmer*innen reagierten sofort und vertrieben ihn entschlossen, bis er schließlich von der Polizei festgenommen wurde.

Auch nach dieser Störaktion näherten sich immer wieder IBler der Kundgebung um Kundgebungsteilnehmer*innen zu fotografieren und/oder zu provozieren. Vor allem Zubrod wurde immer wieder von Polizisten auf seinen Platzverweis hingewiesen, zum Teil auch sehr deutlich. Vom Antikonfliktteam hieß es, laut Aussagen anderer Demonstrant*innen, jedoch nur, dass man ihm ja keinen Platzverweis aussprechen könne, wenn er nichts tut. Er wäre schließlich genauso ein Kundgebungsteilnehmer. Wie eine Person am Rande der Demo zufällig mithören konnte, wurde tatsächlichen Kundgebungsteilnehmer*innen hingegen während der Demonstration angedroht, dass man sie festnehmen würde, wenn sie weiterhin vor dem Fronttransparent laufen würden. Als rechtliche Grundlage dafür wurde das „Polizeirecht“ genannt, das gilt wenn sie sich nicht mehr auf einer angemeldeten Demonstration befinden. Dieses absurde Vorgehen zeigt erneut auf, dass sich die Polizei keineswegs unparteiisch verhält. Auf Grund der Vorfälle forderte die Polizei Verstärkung an und stellte sich entlang des gesamten Demonstrationszuges auf. Der Rest der Demonstration verlief, bis auf einen Zuruf einer IBlerin auf der Kaiserstraße, ohne weitere Vorfälle. Die Ausdruck der Demonstration war sehr entschlossen. Viele Passant*innen beobachten den Demonstrationszug interessiert und nahmen gerne Flyer an, die über die momentane Situation informieren.

Die Vorfälle am gestrigen Tag zeigen erneut die Notwendigkeit gegen jegliche rechte Aktivitäten vorzugehen. Ein solch respektloses Verhalten den Seenotretter*innen, den Überlebenden, aber auch denen, die im Mittelmeer ertrunken sind und deren Angehörigen gegenüber ist untragbar. In was für einer Gesellschaft leben wir in der darüber debattiert werden muss, ob es nun richtig ist Menschen vor dem Ertrinken zu retten oder nicht?

#Seenotrettung ist kein Verbrechen! Wir solidarisieren uns mit allen Retter*innen und haben tiefsten Respekt vor ihrem Einsatz.“

Antifa-abend am 18.08.

Liebe AntifaschistInnen,

am Samstag ist wieder Antifa-Abend und ihr seid alle herzlich eingeladen den Abend mit uns, bei einem kühlen Getränk, zu genießen. Dieses Mal wird es einen Workshop zum Thema „Computersicherheit“ geben. Deshalb beginnen wir schon um 15 Uhr. Wenn ihr an dem Workshop teilnehmen wollt, meldet euch per Mail damit wir ungefähr wissen wieviele Leute kommen. Besonders wichtig ist, dass ihr einen Laptop und einen USB-Stick mit mindestens 8 GB mitbringt da wir praktisch arbeiten werden und keinen reinen theoretischen Vortrag machen. Natürlich ist die Theke auch während und nach dem Workshop offen und jedeR kann vorbeikommen.
Wir freuen uns auf euch!

Zeit: Samstag, 18.08., 15 Uhr
Ort: Stadtteilladen Barrio137, Luisenstr.31, 76137 Karlsruhe-Südstadt

OAT am 02.08.

Liebe AntifaschistInnen,

am Donnerstag, den 02. August findet das nächste Offene Antifaschistische Treffen (OAT) im Stadtteilladen Barrio137 statt.

Auf der Tagesordnung steht bisher:
- Berichte
- IB
- Repression
- Kandel
- Antifa-Abend am 18.08. & 15.09.
- Sonstiges
- Termine

Gerne könnt ihr noch weitere Themen und Ideen, vor allem für den Antifa-Abend, einbringen.

Ort: Luisenstraße 31, 76137 Karlsruhe
Datum: 02.08.18 (immer am 1. Donnerstag im Monat)
Zeit: 19:30 Uhr