Letzte infos zu pforzheim

Holt euch hier die letzten Infos zu den Protesten gegen die Nazifackelmahnwache am 23. Februar in Pforzheim und fahrt mit uns gemeinsam hin! Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Karlsruhe ist um 17 Uhr am Südausgang des Karlsruher Hauptbahnhofs.


Anreise nach pforzheim am 23.02.

Auch dieses Jahr möchten wir gemeinsam mit euch zu den Protesten gegen die Nazifackelmahnwache am 23. Februar nach Pforzheim fahren. Dazu treffen wir uns an besagtem Tag um 17:00 Uhr am Südausgang des Karlsruher Hauptbahnhofs, von dort aus werden wir dann mit dem Zug nach Pforzheim fahren. Infos zu den Gegenprotesten findet ihr auf nonazis23feb.blogsport.de.

ANTIFA-ABEND AM 17.02.

Am kommenden Samstag, den 17.02. ist es wieder soweit und das Barrio öffnet seine Türen zum monatlichen Antifa-Abend (immer am 3. Samstag im Monat).

Im Hinblick auf die kommenden Betriebsratswahlen bei Daimler wird es einen Vortrag über die extrem rechte Gewerkschaft „Zentrum Automobil e.V.“ geben.

Wann? Samstag, 17.02., 18 Uhr
Wo? Stadtteilladen Barrio137, Luisenstr. 31,
76137 Karlsruhe-Südstadt

Wer sich und seine Ideen bei der Gestaltung eines der künftigen Antifa-Abende einbringen möchte, kommt am besten zum OAT. (Immer am 1. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr, ebenfalls im Stadtteilladen Barrio137.)

Aufruf zu den Gegenprotesten am 23. Februar 2018 in Pforzheim

Hier könnt ihr den Aufruf der …NICHT LANGE FACKELN! Kampagne zu den Protesten gegen die diesjährige Nazifackelmahnwache in Pforzheim lesen.

„…nicht lange fackeln! Die Nazimahnwache am 23. Februar in Pforzheim verhindern!

Seit 24 Jahren findet in Pforzheim das gleiche rechte Spektakel statt. Der faschistische „Freundeskreis – Ein Herz für Deutschland“ (FHD) veranstaltet alljährlich am 23. Februar eine Fackelmahnwache auf dem Wartberg, um dort gemeinsam mit angereisten Nazis der Zerstörung Pforzheims durch die flächendeckende Bombardierung der britischen „Royal Air Force“ im Jahr 1945 zu gedenken.
Über 17.000 Menschen starben in dem Bombenhagel. Daran gibt es nichts zu verharmlosen und ob ein gezielter Angriff auf Wohngebiete tatsächlich zum Sieg über das faschistische Deutschland notwendig war, ist fraglich.

Jedoch verdrehen und wenden die Nazis die historischen Ereignisse so, dass ihre eigene Veranstaltung nach außenhin ideologisch gerechtfertigt erscheinen soll. Die systematische Massenvernichtung von Menschen und die Kriegsverbrechen des faschistischen Deutschlands werden nicht nur unter den Tisch fallen gelassen. Schlimmer noch: Sie werden geleugnet und gleichzeitig wir die deutsche Aggressionspolitik gelobt.
Dabei ist doch klar, dass das faschistische Deutschland den Krieg begonnen hat und damit auch den Tod von Millionen ZivilistInnen in Kauf genommen hat. Dazu zeigen die Aktionen der Faschisten gegen die lohnabhängige Bevölkerung, Gewerkschaften und andren fortschrittlichen Menschen, dass die faschistische Ideologie den Interessen der Allermeisten entgegen steht. Das war 1945 so und das ist heute noch so.

Diesen Nazis müssen wir entschlossen entgegentreten!

In Zeiten eines gesamtgesellschaftlichen Rechtsrucks, in denen eine Partei wie die AFD in deutschen Parlamenten sitzt, in denen rechte Hetzte etwa gegen Geflüchtete und sozial schlechter Gestellte auch von CDU, SPD, Grüne & Co. aufgegriffen werden, in denen davon gesprochen wird, dass auch faschistische Demonstrationen akzeptiert werden müssen, müssen alle gemeinsam dagegen auf die Straße!
Was die AFD als parlamentarische Vertreterin der Neuen Rechten anfängt, vollenden faschistische Gruppierungen, wie beispielsweise der FHD, auf der Straße. Die rechte Bewegung schafft es wieder Menschen zu Ködern. Der Einfluss auf die öffentliche Meinung ist deutlich spürbarer geworden.

Seit Jahren ignorieren Stadt und Polizei die faschistischen Umtriebe in Pforzheim oder reden diese klein. Sie setzten alles daran, Menschen die sich dagegen einsetzten Steine in den Weg zu legen. Das zeigt, dass wir uns im Vorgehen gegen Nazis nicht auf staatliche Stellen verlassen dürfen und selbst aktiv werden müssen.

Setzen wir uns ein gegen Krieg, Ausbeutung und Rassismus. Ob in Betrieben, Schulen oder auf der Straße, alle sind gefragt sich für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen, die sich an den Bedürfnissen der Mehrheit der Menschen orientiert.

Deshalb lasst uns auch dieses Jahr am 23. Februar gemeinsam und entschlossen gegen die Faschisten auf die Straße gehen und ihnen ihr Gedenken vermiesen!“

Antifaschistische Kundgebung in Pforzheim am 03.02.

Die Kampagne …NICHT LANGE FACKELN! ruft zur antifaschistischen Kundgebung am kommenden Samstag den 03.02. in Pforzheim auf:

„Gernika = Pforzheim? Diesen Samstag: Kundgebung in Pforzheim

Die Mobilisierung für den 23.02 in Pforzheim ist angelaufen. Flyer und Plakate wurden verschickt und die ersten zwei Infoveranstaltungen zur „Flächenbombardements im 2. Weltkrieg und Geschichtsrevisonismus von Stadt und Nazis“ haben bereits in Karlsruhe und Stuttgart stattgefunden.

Jetzt heißt es weiterhin fleißig Werbung machen, damit wir es auch dieses Jahr wieder schaffen einen großen und entschlossenen antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.

Diesen Samstag den 03.02 wird es eine kleine Aktion in Pforzheim geben.

Um 12 Uhr findet an der Gernika Brücke eine Kundgebung statt.
Dabei soll die Thematik der Städtepartnerschaft zwischen Pforzheim und Gernika, die Bombardierung Gernikas durch die Legion Condor, der deutschen Wehrmacht sowie die Notwendigkeit des antifaschistischen Protestes gegen das Nazigedenken am 23.02 in Pforzheim in der Stadt präsenter gemacht werden.
Kommt vorbei und beteiligt euch an der Kundgebung!
(Die Brücke befindet sich 600m vom Bahnhof entfernt, Richtung Kongresszentrum)

Aber auch sonst könnt ihr euch vielfältig beteiligen: Ob Plakate kleben, Transpiaktion oder Mobivideo – seid kreativ!

Wir freuen uns über jeden weiteren Beitrag der dafür sorgt, dass noch mehr Leute am 23.02 auf die Straße kommen um den Nazis ihr Gedenken zu vermiesen.

Falls ihr selbst Interesse an der Infoveranstaltung bei euch vor Ort, Plakaten, Flyern oder andere Anliegen habt, meldet euch über die Mailadresse nichtlangefackeln[ätt]riseup.net.

Wenn ihr eine gemeinsame Anreise aus eurer Stadt plant schreibt uns, damit wir diese dann auf den Blog stellen können.

Unterstützt den Aufruf und kommt am 23.02 nach Pforzheim. Demobeginn ist um 18:00 Uhr am Bahnhof.

…nicht lange fackeln! Die Nazimahnwache in Pforzheim verhindern!“



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